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Indonesien 15.06. – 27.07.2015
- Java - Flores - Rinka - Komodo - Bali - Sulawesi - Sumatra -
Meine Reise startet von Frankfurt über Singapur mit overnight stay.
Am 17.06. geht es weiter nach Java. Die Übernahme des Mietwagens in Yogyakarta klappt problemlos.
Java
Hier schaue ich mir 2 große Tempelanlagen an.


Die Unterkünfte buche ich Tag für Tag, da die Reiseroute nicht fest geplant ist. Langsam fahre ich jeden Tag östlich und komme so unter anderem an den Bromo und die Ijen mit seinem natürlich brennenden Schwefel, der dort auch abgebaut wird.


Obwohl auf Java etwa 140 Mio Menschen leben, sind die Landstriche um die Vulkane dörflich geprägt, der einzige erkennbare Wirtschaftszweig ist der Tourismus.

Der Bromo rumpelt etwas unter den Füssen, man hört ein tiefes Grollen.


Am Ijen muß man aus Sicherheitsgründen ein- und auschecken. Wenn man nah an den brennenden Schwefel will, sollte man eine Maske dabei haben, ich habe FFP3 genutzt. Die Arbeiter, die den Schwefel abbauen, nehmen sehr gern genutzte Masken weiter. Der brennende Schwefel brennt tiefblau, dies ist jedoch nur bei Dunkelheit sichtbar, weswegen ich bis spät bleibe und am Check out point auch niemanden mehr vorfinde.


Weiter geht es am 28.06. nach Flores
Flores

Da die Insel sehr viel kleiner ist, umrunde ich sie im Laufe der kommenden Tage. Soweit das möglich ist und unternehme immer einmal Abstecher ins Landesinnere. Besonders beeindrucken mich die vielfältigen und farbenfrohen Seen, die sich in den Vulkanen gebildet haben. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Drohne, die Aufnahmen der nahe beieinander liegenden Seen hätte bestimmt toll ausgesehen.


Rinka & Komodo
Am 06.07. besteige ich an der Westseite von Flores ein Liveaboard. Dieses fährt mich in den kommenden Tagen nach Rinka und nach Kommodo. Hauptattraktion auf diesen beiden Insels sind natürlich die Warrane, aber ich habe auch die Möglichkeit, mit Mantas zu schnorcheln.


Der sehr gelungene und empfehlenswerte Trip geht am 08.07. am späten Nachmittag zu Ende, ich checke in Badjo für die Nacht ein und am nächsten Morgen soll es nach Sulawesi mit Zwischenlandung auf Bali weitergehen.
Bali

Über Nacht ist im Osten von Java ein Vulkan ausgebrochen. Auf Bali gelandet werden alle Flüge von und nach Bali gecancelt, sodass ich auf der Insel 3 Tage „Zwangsurlaub“ machen muß. Da ich auf Sulawesi außer einem Auto nichts vorgebucht hatte, ist das jedoch kein Problem und es gibt wirklich schlimmere Schicksale, als auf Bali gestrandet zu sein.

Sulawesi
So komme ich erst am 12.7. auf Sulawesi in Makassar an, hole mein Auto und erkunde den Südwesten der Insel. Sulawesi ist aufgrund seiner Form riesig und wenn man sich alles anschauen wollte, brächte man nur für diese Insel allein 4 Wochen oder mehr. Sie haben hier einen interessanten Totenkult.



Durch einen Zufall komme ich zu einer Beerdigung und werde von der Familie eingeladen, an dem Fest teilzunehmen. Der Tote und seine Familie haben 2000 km entfernt auf Papua gelebt, er wird nun wieder in sein Geburtsdorf zurück gebracht.

Für das Fest zu seinen Ehren erhält er einen erhöhten Platz.

Das Ansehen des Toten steht in direktem Zusammenhang zur Anzahl der geopferten Schweine und Rinder. Da die Familie des Toten, soweit ich es verstanden habe, im Dunstkreis der Königsfamilie angesiedelt ist, sind es hier weit mehr als ein Dutzend. Besonders stolz ist man auf einen weißen Bullen, der wohl extrem teuer ist.




Sumatra
Am 16.07. geht es weiter auf die letzte Insel meiner Reise, Sumatra. Ich schaue mir Geothermieanlagen an und gehe auf eine mehrtägige Tour in den Dschungel.








Die Tour ist anstrengend. Nach 10 Minuten kann man das Hemd auswringen, alles klebt am Körper. Die Übernachtung findet an einem Bach auf Plastikplanen statt.. Das Essen wird durch den Bach hoch in den Dschungel gebracht. Am nächsten Morgen begegnen uns auf dem Weg wilde Bienen, die auch den Guide panisch nach unten flüchten lassen. Zum Glück läßt der Schwarm von uns ab, nachdem wir weit genug entfernt sind.
Am 26.07. fliege ich zurück nach Singapur, wo ich den Urlaub wieder in der Zivilisation noch 2 Tage als „normaler Touri“ ausklingen lasse.


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