Malediven

MALEDIVEN - Embudu 2003/2023 und Biyadhoo2007 ff., Filhalhohi 2014

Update Embudu 2023, 2024

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Die Insel hat in den letzten 20 Jahren einige Modernisierungen erfahren. Dennoch hat sie das Flair als Taucherinsel beibehalten, also Barfuß und kein Schnickschnack. . Es gibt jetzt (schwaches und instabiles) WLAN vor jeder Hütte. Die Bungalows sind gut, es richt (zumindest in meinem) nicht nach Schimmel. Wünsche nach einem bestimmten Bungalow werden gehört, aber nicht beachtet. Will man wechseln, muß man nachhaltig an der Rezeption fragen - irgendwann nervt man so, dass sie es möglich machen. Das Essen ist gut und abwechlungsreich. Die Tauchschule ist nicht mehr PADI wie bei meinem letzten Aufenthalt, sondern inzwischen SSI. Einige Prozesse sind daher anders als gewohnt, die Schule selbst ist aber gut geführt und organisiert und unter deutschsprachigem Management. Das Hausriff ist einigermassen ok, aber natürlich wie überall geschädigt. Angeboten werden auch Tauchgänge, bei denen angefüttert wird, ich lehne so etwas ab, aber das muß jeder selbst wissen. Checkdive ist  - auch für Divemaster - Pflicht. Taucher unter 30 Tauchgängen werden (kostenpflichtig) zwangsbegleitet. Dafür müssen Taucher ab 30 Tauchgängen auch bei unbekannten Spots allein runter und werden nicht geführt.

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Update Biyadhoo 2020

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Im Corona Jahr 2020 war ich im August da. Um es vorwegzunehmen: ich war das letzte Mal hier und werde lieber andere Inseln versuchen kennenzulernen. Wir waren wegen Corona nur 11 Gäste auf der ganzen Insel, das ist schon besonders. Leider hat wohl in diesem Jahr sowohl das Management der insel gewechselt, als auch das der Dive Station. Während das neue Insel Management mit Prozessen aufwartet, die ich sohwohl als schlechter als auch als besser empfinde, ist das Tauchcenter ein kompletter Reinfall. Es wird nun von einem Local geleitet, der die meisten Tauchplätze noch nicht einemal kennt. Kanduma Thjila als Top Spot wird verkauft, im Grunde sind wir jeden einzelenen Tag dort hin gefahren, auf Dauer wurde es langweilig. Dafür waren kaum andere Tauchplätze auf dem Programm. Ausser dem Basisleiter gibt es nur noch einen weiteren Divemaster, ebenfalls ein Local, Das House Reef ist quasi tot, lebende Korallen gibt es kaum noch.

Coronabedingt gab es kein Buffett, sondern a la carte. Zum Teil war die Qualität sehr gut, zum Teil hat es mir gar nicht geschmeckt und mangels Auswahl mußte ich hungrig bleiben. Der Tee auf dem Zimmer war selbst nach dem 3. Tausch immer noch schimmlig, sodass ich es dann aufgab. Auf der ganzen Insel liegt Plastik Müll, der auch nicht konsequent aufgesammelt wird. Nur die 4 Meter von der Wasserkante werden täglich gekehrt, weiter hoch gespülte Wasserflasche etc aber liegen gelassen.

Dafür ist nun die Rückfahrt erst 4 Stunden vor Abflug und man muß nicht mehr um eine spätere Abfahrt kämpfen. Gegen Mücken wird nicht mehr täglich und auch nicht effektiv gesprüht, es gab sehr viele in diesem Jahr.

Alles in Allem ist die Insel für mich nichts mehr, sie hat mir in den früheren Jahren immer deutlich besser gefallen, und gerade das Tauchen ist nicht mehr das, was es dort mal war.

Ein paar kleine Impressionen und heh: Es sind immer noch die Malediven ^^

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EMBUDU

Hier war ich auf Embudu. Ein kleines Paradies für sich, natürlich touristisch, aber mit einem angenehmen und normalen Niveau. (man geht barfuß zum Essen) - irgendwie paßt das deutlich besser zur Lebensweise und zum dortigen Klima als das “kleine Schwarze” am Abend.

Ich habe dort tauchen gelernt, ansonsten bin ich geschnorchelt, habe gelesen, Kokosnüsse gegessen und in der Sonne bzw. im Schatten rumgelegen. Das absolute Highlight ist die Unterwasserwelt, es gibt viele gute Spots.

Bilder von Embudu

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Filhahohi 2014

Um einmal eine andere Insel zu sehen, besuchte ich  in diesem Jahr Filhahohi. Wir waren in einem typischen Bungalow untergebracht. Die Insel selbst unterscheidet sich nur wenig von anderen preiswerten Inseln. Sie ist im Schnitt etwas teurer als Biyadhoo und Embudu. Während diese beiden Barfussinseln mit Fokus auf Taucher sind, spricht Filhohohi eher Pauschalurlauber mit kleinerem Budget an. Die dortige Tauchschule ist gelinde gesagt schlecht organisiert und soweit ich es beobachtet habe, auch nicht sonderlich frequentiert. Ich selbst fühlte mich nicht angesprochen und bin daher auch nicht dort getaucht. Das Schnorchelriff rund um die Insel war hingegen nett und aufgrund nur geringer Strömung auch für Anfänger geeignet. Auf der Insel gibt es Katzen, die auch schon mal den Katzenpilz verbreiten sowie einen Kakadu.

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Update Reisebericht Biyadhoo 2009

August 2009 – 15 Tage TUI – Direktflug Vollpension- Zimmer zur Alleinbenutzung 1360 €

Die Tauchschule hat eine neue italienische Leitung. Mir sagt sie nicht zu. Im Team herrscht keine gute Stimmung und es gibt Grüppchenbildung. Einige wollen auf jeden Fall schnellstens in eine andere Tauchschule wechseln.

Meine erste Wahl wäre dieses Team im Moment nicht¦.

Die frühere Basisleiterin Monika ist jetzt für die Gästebetreuung zuständig- perfekt wie immer

Ihr Ehemann Majeed arbeitet im Wassersport. Dort kann man Windsurfen, Katamaran segeln und demnächst auch Kite surfen.

Majeed segelt mit dem Katamaran zum Beispiel  4 Stunden für 50 $ pP- max 6 Personen. Die Gruppenstärke legt der Gast fest. Es wird auch für eine Person gesegelt !

Dabei wird auf die Wünsche der Gäste individuell eingegangen: Segeln, zu anderen Schnorchelplätzen, Delfine oder Mantas finden ( und mit ihnen schnorcheln), Besuch einer Einheimischeninsel, Besuch einer einsamen Sandbank ( zum Picknick oder Sonnenuntergang). Majeed spricht sehr gut Englisch und man hat immer viel Spaß mit ihm.

Da er auf den Malediven geboren ist, kennt er sich perfekt aus.

Das Essen ist unverändert prima. Die Zimmer sind meiner Meinung nach jetzt wirklich renovierungsbedürftig, aber sauber. Wer keine großen Ansprüche stellt, ist auf dieser günstigen Insel aber immer noch gut aufgehoben. Das Riff ist schön und man sieht viele nette Sachen: Schildkröten, Adlerrochen, Muränen, viele  Fischschulen, Fledermausfische, Haie usw.

Das Spa ist fertig,  das aber nicht stark frequentiert wird. Zum Angebot kann ich nichts sagen.

Hinweis Condor: Mit einem Schwerbehindertenausweis kann man Sitzplätze kostenlos reservieren. Vor Abflug per Mail oder telefonisch.

Biyadhoo - update 2008

Hier kurz vor dem eigentlichen Reisebericht aus dem vergangenen Jahr gibt es die Neuigkeiten aus dem Jahr 2008:

Änderungen Biyadhoo Juli 2008

Die Bar gegenüber des Restaurants ist fertig gestellt und sehr schön. Sie hat Sandboden und Deckenventilatoren. Daneben ist eine Tischtennisplatte.

Die Banyan Bar wird zum Spa umgebaut und ist fast fertig.

Wenn man will kann man auch auf der Terrasse  vor dem Restaurant das normale Essen einnehmen.( 3-4 Tische ). Bestellte Spezialessen gehen vor.

Einfach vorher ankündigen.

Freitags gibt  es ein maledivisches Buffet ( sehr lecker), danach Musik in der Bar.

Die kleine Werft hat einen Sichtschutzzaun bekommen. Es wird dort auch gearbeitet.

Lärm stört nicht.

Die alten Holzklappliegen stehen zum Teil im Erdgeschoss auf den Terrassen. Am Strand gibt es jetzt weiße Kunststoffliegen ohne Auflagen. Eine billige Luftmatratze von zu Hause ist sinnvoll ( 25 $ im Inselshop). Auf Nachfrage kann man auch noch eine Strandmatte bekommen.

Nach meinem Gefühl ist der Strand auf der Westseite etwas kleiner geworden.

Es gibt mehr Mücken. Mittel von Zuhause  mitnehmen.

Die Insel erschien mir aufgeräumter. Im Inselinneren habe ich noch ein Volleyballfeld gefunden. Es hat keiner etwas gesagt, wenn ich die Wege des Personals benutzt habe. Einer geht mitten durch die Insel- Abkürzung Ost-West.

Es gab ein Fußballturnier auf dem großen Fußballplatz.

Die Tauchschule wird jetzt von der Schweizerin Monika ( sie freut sich über mitgebrachten Käse ;-) -geleitet. Man muss selbst nichts aufs Tauchboot bringen. Das Tauchboot ( etwas größer) hat jetzt eine Toilette und eine Süßwasserdusche. Ab 26 Tauchern fährt ein 2. Boot.  Alle Taucher waren sehr zufrieden!

Man sollte sich nicht zu früh an den Flughafen bringen lassen. Auf Nachfrage geht dann auch ein späteres Boot.

In der Flughafen Apotheke kann man sich gleich bei der Ankunft vorsichtshalber mit Ohrentropfen eindecken.   ( Antibiotische Eye and Ear drops -1$ -  Eardrops  mit Kortison 2 $). Benötigt man auf der Insel einen Arzt, wird man mit dem Boot zur Gefängnisinsel gefahren ( ca. 10 â- 15 Minuten).

Biyadhoo - Reisebericht  2007

45 Min. Bootsfahrt vom Flughafen bis zur Insel ( im Schnellboot 35 Min). Sonnenschutz und Wind beachten. Ev. kleine Creme ins Handgepäck( extra Tüte). Sonnenbrille.
Biyadhoo ist einfach, aber in Ordnung .Es sei denn, man will Edelurlaub und neue Kleider ausführen. Man muss aber Westseiten Zimmer bekommen!
Es wird jetzt renoviert. (Farbe bröckelt etwas ab...)
Wegen Zimmerwunsch Hotel anmailen und auch faxen.  biyadhoo@sunland.com.mv. Tel. 009660647171, Fax 009606647272 Notfalls umziehen!!!
Etwas laut sind die Generatoren( überall zu hören). Ich würde Erdgeschoss wählen, dann kann man immer hinten raus zum Strand. Ich habe nie abgeschlossen. Es gibt Regenschirme und Strandmatten, genügend Strandtücher und Handtücher.
Einen Besen habe ich mir geben lassen. Faltschüssel für Waschen der Füße an der Terrasse wäre nützlich. Eine Plastiktüte tut es aber auch.
Liegestühle sind solche mit einfachem Holzrahmen mit Tuch dazwischen (bei denen man nie weiß, wie man sie aufstellt) Erster Stock ist bestimmt etwas leiser, weil alle Klimaanlagen an der Terrasse am Boden stehen (auch die des ersten Stockes). Ich bin sehr empfindlich, habe aber gut geschlafen. Zimmer sind nicht hellhörig.

Strand im Westen ist schön. Im Osten nicht vorhanden. Je höher die Zimmernummer umso besser. Ich hatte Nummer 68 unten (mittleres Haus auf der Westseite). Von Nord nach Süd verlaufen die Zimmernummern im Erdgeschoß wie folgt: Haus 1 57-50, Haus 2: 73-66, Haus 3: 89-82. Im ersten Stock verlaufen die Nummern von Nord nach Süd: Haus 1: 65-58, Haus 2: 81-74, Haus 3: 97-90. Mücken gab es, aber nur in der Dämmerung. Aber nicht so schlimm. Es wurde gesprüht. Da musste man mal kurz flüchten. Mittel mit Wirkstoff DEET mitnehmen. Und gegen den Stich Crotamitex aus der Apotheke. Alles andere taugt nichts!!!
Es gibt Wasserkocher auf dem Zimmer(Tee + Kaffee) Da das Leitungswasser leicht salzig ist, mit Mineralwasser (1,5 l 3,3O $) kochen, oder das Wasser mit einem Katadynfilter tiltern, dann schmeckt es prima.
Vom Essen mitnehmen.

Im Zimmer ist ein kleiner Kühlschrank. Die Klimaanlage ist mit Fernbedienung gut regelbar. Bett ist bequem. Wird 2-mal am Tag gemacht. Im Inselinneren liegt viel Schrott rum. Wen es stört, der geht einfach nicht hin. Die Entsorgung ist ein generelles Maledivenproblem oder einfach asiatisch.

Man baut gerade die West Strandbar um.( störte nicht) Ev. ist sie im September fertig.
Ersatz ist das Clubhaus im Osten mit netten Sitzgelegenheiten.
Man fängt an, die Zimmer auf der Westseite zu renovieren. Niedrige Nummern zuerst. Ob es dann laut wird, weiß ich nicht. Ich würde trotzdem den Westen vorziehen. Man ist ja sowieso meistens nicht im Zimmer.


Zum Essen:
Restaurant ist klimatisiert, nicht zu kalt und hat somit keine Mücken, also prima.
Es gibt immer Buffet. Morgens keine Wurst und keinen Käse! frisches Omelett. Pancakes, Würstchen, leckere Backwaren, immer frisches Obst, frische Salate, angemachte Salate, Suppe, 2 Currys, gegrillten Fisch in verschiedenen Soßen, immer Nudelgericht, immer ein Gemüse. Sehr leckere Nachtischcremes und andere Nachtische, die ich nicht so mochte.
Der Rest war sehr lecker.
Für 99$ bekommt man ein Lobstermenue am Strand zu zweit mit Champagner.
Angebot steht bei den Weinflaschen nicht außen am Brett.

Es gibt viele Italiener Japaner und Engländer. Es ist sehr ( Klein) kinderfreundlich.


Es gibt ein Fußballfeld. Da spielen wohl die Bediensteten. Man kann bestimmt mitspielen.

Es gibt einen kleinen teuren Souvenirladen und einen Schneider. Wäsche kann man auch waschen lassen.

Zum (geruhsamen) Tauchen ist es prima. Da kommt es ja nicht so auf Luxus im Zimmer und Insel an.
Kontakt mit Tauchbasis ist nicht nötig.
Dive Ocean 00960664 Fax 009606647272
mail : biyadhoo@dive-ocean.com.mv
Tauchpakete bekommt man nach dem Tauchen passend angerechnet. kein Vorausbuchen nötig. Die Basis ist gut organisiert und nett. Besonders mochten wir Monika und Ihren maledivischen Ehemann Majid. Der Basisleiter ist Daniel, ein Deutscher.
Gutes briefing. Alles geht ruhig zu. Morgens 8.30 ein tieferer Tauchgang mit dem Boot, nachmittags 14.3o ein flacherer. Jeder hat eine feste Kiste mit Nummer, die aufs Boot gebracht wird. Auf dem Boot gibt es immer etwas damit die Maske nicht beschlägt. AOWD ist hier ganz einfach zu machen. Es wird viel Rücksicht auf Ängste oder Wünsche genommen.
Man geht am ersten Tag einfach hin und lässt sich das System erklären. Zum Tauchen trägt man sich einfach am Vortag ein. Oder für den Nachmittagstauchgang am Vormittag. Es gibt Nachttauchgänge und Hausrifftauchen. Obligatorisch ist ein Checktauchgang am Riff mit kleinen Übungen. Auf den Malediven ist ein Adventure Tieftauchgang Zertifikat oder AOWD nötig, um unter 20 m zu Tauchen. Falls nicht vorhanden, macht man einfach einen Tieftauchgang und liest vorher 20 Seiten in einem Buch und beantwortet mit dem Buch! dann alleine ein paar Fragen und gibt den Zettel dann ab. Man erhält ein Zertifikat.
Wenn man will, kann man dann auch gleich den ganzen AOWD machen.
Hausriff ist schön. Wenig Strömung . Ich war aber fast nur auf Bootstauchgängen.


Es gab u.a. Mantas, Adlerrochen, Haie, Napoleons. viele Stein- und Skorpionfische, viele Muränen, Schaukelfische, ein Wrack (nett).

Monika und ihr Mann Majeed sind sehr lieb und zeigen viele Dinge unter Wasser.
Hussein ( Malediver) und Mari ( Japanerin) lagen mir nicht so.
Darauf wird aber Rücksicht genommen.


Padiausweis + Logbuch wurde verlangt, Ärztl. Attest nicht.

Fliegt man mit LTU sind 30 kg Tauchgepäck frei. Wenig Sitzfreiheit.
Eventuell eigene nette Verpflegung mitnehmen. Ein Schnaps zur Verdauung hat weniger als 100ml und darf in der Plastiktüte mit ins Handgepäck.


unbedingt Mitnehmen: 1x Insektenmittel mit DEET, Crotamitex, Taschenlampe, Flip Flops,(sonst keine) wenig zum Anziehen ( einfache Baumwollstrandkleider, Shorts, T Shirts), Sonnencreme, ev. Luftmatratze wegen flacher Lagune- aufpumpen macht die Tauchschule, Harribos, Shampoo, Spülung, Bodylotion für Monika und Majeed von der Tauchschule, Taucherohrentropfen aus der Apotheke, kleine Süßigkeiten für den Eigenbedarf. ev. Nutella. Ev. Strandballspiel. Gut eignet sich Speedminton mit Leuchtstäbchen (auch in der Dämmerung zu spielen).

Für Lärmempfindliche: http://www.sonicshop.de. Ich habe immer die Spezial-Plugs weich mit gelben Filtern mit. ( ev. jetzt MotoSafe II)
Gekürzt kann man wunderbar damit schlafen. Hilft aber auch gegen Wind oder bei lauter Musik. Leider gibt es die unterschiedlichen Filter nicht einzeln.

Zum Schluss zahlt man alles ( Getränke und Tauchschule ) mit Kreditkarte.
Nur kleine Dollars als Trinkgeld mitnehmen.

Es gibt an der Rezeption Safes. Beim Einchecken erhält man Kopien mit Infos. Auf einer Rückseite ist ein Inselplan.
Für absolute Nichttaucher ist ein Gutschein für Schnuppertauchen dabei.

Im ganzen Urlaub auf herabfallende Koskosnüsse achten. Auf den offiziellen Wegen bleiben hilft dabei.


Vorher war ich schon auf Sun Island (edler) und Embudu (nicht ganz so einfach wie Biyadhoo und sehr schön) 

Ich hatte auf Biyadhoo viel Spaß
Meiner Meinung nach stimmt hier das Preisleistungsverhältnis.
8 Tage kosteten ab Düsseldorf ca. 1100€‚¬ pro Person mit TUI incl. Zug zum Flug.

Biyadhoo - Reisebericht 2007

13. 08. 2007

Wir checken abends in Düsseldorf ein. 30 kg Tauchgepäck werden umsonst mitgenommen (LTU), ansonsten habe ich nicht viel Gepäck mit, da Badesachen und leichte Sommerkleidung wohl reichen werden.

Der Flug verläuft ohne Probleme. Da  Leselampen und Kopfhöreranschlüsse kaputt sind, kann ich die Filme nicht sehen und auch nicht lesen, daür werde ich als Entschuldigung zu einem Glas Sekt eingeladen.

14. 08. 2007

Morgens komme ich auf Male an, hole mein Gepäck und werde nach kurzer Wartezeit per Boot auf Biyadoo gebracht.

Biyadhoo

Dort angekommen nehme ich ein Zimmer auf der Westseite der Insel.

Westseite

betonierte Ostseite

Das ist wichtig, da hier der Strand wirklich auch ein Strand ist (die Ostseite ist betoniert) und der Generator nicht ganz so laut. Trotzdem hört man ihn auf der ganzen Insel. Alles andere ist auf den ersten Blick so, wie man es erwartet, auf keinen Fall luxuriös aber  für meine Ansprüche genau richtig.

Das Mittagessen ist ein Buffett. Ich würde es als reichhaltig bezeichnen und es schmeckt alles gut.Restaurant

Anschließend erkunde ich die Insel ein wenig

Map Biyadhoo

Es gibt  Touristen Bungalows auf der West und auf der Ostseite. Sie sind zweistöckig. Die obere Etage hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass sie keine Klimaanlage hat, die Geräte für oben und unten stehen beide vor den Bungalows der unteren Etage.

Ostseite

Außerdem sind die Balkone nicht durch andere begehbar. Der klare Vorteil der unteren Etage ist ein einfacheres Betreten des Zimmers von vorn wie von hinten und der direkte Zugang zum Strand. Der Rundweg um die Insel ist vollkommen betoniert und zum Glück mit Sand bestreut.

Rundweg 

Somit gibt es die Möglichkeit, die Insel als Barfußinsel zu nutzen. Strandabschnitte wechseln mit felsigen Abschnitten und wie schon geschrieben ist der Osten und der Nordosten betoniert, um die Insel gegen Wellen zu schützen.

In der Mitte der Insel befindet sich das Angestelltendorf. Hier steht auch der große Generator (neben einem weiteren, der das Dorf beliefert). Die Hütten sind schmutzig und zeigen in etwa die Lebensweise eines Dorfes auf dem thailändischen Festland.

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Aber schließlich sollen sich die Touris ja hier auch nicht rumtreiben. Für die Angestellten gibt es einen Volleyballplatz und einen Fußballplatz.

Fußballplatz 

An der Südspitze der Insel gibt es ein Trockendock

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Allerdings sehen die Bootswracks, die dort stehen, nicht so aus, als würden sie bald wieder auslaufen. Außerdem gibt es hier einen zweiten Steg, dessen Beton aber schon sehr angegriffen ist.

Südsteg2

Weiter östlich gibt es das Clubhaus, welches im Moment auch die Aufgabe der Bar erfüllt, da diese -nun sagen wir mal- kernsaniert wird

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Im Norden befinden sich der Anlegesteg und die Rezeption, im Nordwesten das Restaurant, die Tauchstation und eine Surfstation, bei der ich allerdings keine Aktivität feststellen konnte.

BootsstegSurfschuleTauchschule

Die Tauchstation wird derzeit von einem Deutschen geleitet, Emails wurden im Vorfeld zwar nicht beantwortet, aber trotzdem hier noch einmal die Kontaktdaten: www.dive-ocean.com, mailto:biyadoo@dive-ocean.com.mv

Außerdem gibt es noch Instructors oder Divemaster aus der Schweiz und Japan, somit sind alle relevanten Sprachen abgedeckt incl. Spanisch und Italienisch.

Am ersten Tag um 10:30 gibt es einen obligatorischen Checkdive, ansonsten fahren zweimal täglich die Boote raus (jeweils one tank-dive). Es reicht nicht aus, OWD zu sein, dann muss obligatorisch für die meisten Bootsausflüge zunächst der Spezialtauchgang Deep Diving aus dem AOWD Programm gemacht werden. Dieser wird dann später auch auf den AOWD angerechnet.

Abends jagen 3 Flughunde. Mal sehen, ob ich noch ein gutes Foto von ihnen bekomme. Flughund2

Ansonsten gibt es einen Reiher, der sich tagsüber auf der Südseite aufhält und abends auf die Nordseite zu dem Anlegsteg kommt.

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Dieser ist beleuchtet, so dass sich jede Menge kleiner Fische hier tummeln.Inselreiher Nacht

Unter ihnen gibt es jede Menge Baby-Black-Tip-Sharks.

Baby Black Tip3

Nach dem Abendessen nehme ich noch einen Drink im Clubhouse. Er ist gut aber auch teuer (8 Dollar).am Club

Danach gehe ich schlafen.

Beginn Sonnenuntergang

Die Klimaanlage mache ich aus, es ist soweit ein angenehmes Klima und ca. 27 Grad.

15. 08. 2007

 

Ich stehe am Morgen um 6:30 auf und gehe joggen. Meine Beine fühlen sich auf den ersten Schritten wie Blei an, wahrscheinlich bin ich an das Klima noch nicht gewöhnt. Man braucht, wenn man schön langsam läuft, ungefähr 6 Minuten, um die Insel auf dem Hauptweg zu umrunden. Ich laufe ein wenig kreuz und quer, um auch zu lernen, wo die anderen Pfade hinführen. Danach duschen und frühstücken. Hier mache ich die negative Erfahrung, dass sowohl Kaffe als auch Tee offensichtlich mit Leitungswasser zubereitet werden. Das ist unproblematisch von der Wasserqualität her, aber der Geschmack...Kaffee und Tee sind jedenfalls ziemlich salzig. Ich beschränke mich auf Corn Flakes und Scrambled Eggs sowie Saft. Das Frühstück würde ich als einfach beschreiben, man wird satt aber es ist nicht toll. Kaffee und Tee werde ich mir jedenfalls ab jetzt mit teurem Flaschenwasser (3 Dollar je 1, 5 Liter- Flasche) und dem Wasserkocher auf dem Zimmer selbst zubereiten.

Gegen halb 11 mache ich Check Dive. Hier wird das Hausriff vorgestellt und die Instructors vergewissern sich, dass man die Basics noch drauf hat. Die Übungen sind leicht, das Hausriff ist nicht langweilig, nicht berauschend. Nach dem Mittagessen lege ich mich noch kurz in die Hängematte, dann geht es um halb drei zum ersten richtigen Tauchgang.

unsere Hängemeatte

Wir fahren den Manta-Point an und sehen alles, nur keine Mantas. Abends sehe ich mir den Sonnenuntergang an, spiele Speedminton und trinke noch eine kleine Flasche Jägermeister am Strand. Der Mond ist eine schmale Sichel, der Sternenhimmel sieht toll aus.

Mond 

Allerdings muss man auf die Südseite gehen, da ansonsten rund um die Insel zu viele Fremdlichter sind. Gegen 10 bin ich müde und gehe schlafen.

16.08.2007

 

Heute steh ich 6:15 auf und laufe extrem langsam. Früh am Morgen entdeckt man Echsen und Geckos sowie eine Menge Vögel, die ansonsten tagsüber verschwunden sind. Beim Frühstück nehme ich mir vor, mich ab morgen, auf Cornflakes und Obst zu beschränken. Drei mal am Tag zu essen ist ziemlich viel und so will ich mich bei jeder Mahlzeit auf die Dinge konzentrieren, die am besten schmecken. Allerdings muss ich sagen, dass im Grunde alles gut schmeckt außer dem Kaffee und dem Tee, die einfach nur mit dem falschen Wasser zubereitet sind.

Der erste Tauchgang geht zu Guraidhoo Corner. Auf dem Rückweg sehen wir eine Gruppe Mantas, die an der Oberfläche spielen.

Mantas an der Oberfläche

Am Nachmittag wird der Spot kurzerhand gewechselt auf einen zweiten Großfischspot, Cocoa Corner. Da die Strömung sehr schwach ist, sehen wir nur wenige Großfische, trotzdem ein lohnenswerter Tauchgang. Da ich ziemliche Kopfschmerzen habe, mache ich für den Rest des Abends nichts mehr, Speedminton fällt auch wegen des aufkommenden Windes flach. Allerdings ist es sehr angenehm, beidem lauen Wind in der Dunkelheit zu sitzen. In der Dämmerung kommen immer die drei Flughunde der Insel vorbei, leider ist es mir auch heute nicht gegönnt, ein schönes Foto von ihnen zu bekommen. Aber ich habe ja noch ein wenig Übung. Sunset2

Nach einem leckeren Abendessen und einem Drink an der Bar gehe ich ins Zimmer.

17.08. 2007

 

Aufstehen und Laufen gehen um 6:15. Hier sind morgens immer die Beine schwer, obwohl keinerlei körperliche Anstrengung vorausgegangen war. Ich finde zwei frische Kokosnüsse. Diese schmecken wenigstens annehmbar, allerdings haben die Nüsse hier sehr wenig Saft, verglichen mit denen aus Thailand.

Da der Morningdive wieder zum Mantapoint geht, tauche ich nicht mit. Dieses Mal waren 5 Mantas da, wie die Taucher danach berichten. Ich gehe nach dem Frühstück schnorcheln und bewege mich gegen den Uhrzeigersinn von der Passage 1 bis vier. Ich bin circa eine Stunde im Wasser. Um den Bootssteg drumherum gibt es leichte Strömung, gegen die man aber mit ein paar Schwimmstößen gut ankommt. Die Sicht ist stellenweise schlecht, ansonsten 15 Meter. Zum Teil gibt es sehr große Schwärme Korallenfische, die sich nahe des Riffs im Blauwasser tummeln.

Danach hänge ich am Strand ab. Bei einem Spaziergang über die Insel entdecke ich auch noch die Moschee, die zur Insel gehört. Nach dem Mittagessen tauchen wir am Villivaru Giri, einem Kegel, der bis nahe der Oberfläche kommt. Es ist wie in einem Aquarium, kein tiefer Tauchgang, aber es gibt wirklich viel zu sehen. Der Sonnenuntergang ist heute etwas bewölkt, es ist leicht windig. Die Flughunde foppen mich ein weiteres Mal, ich bekomme sie einfach nicht scharf oder bei genügend Licht fotografiert. Sunset3

Nach dem Abendessen gehe ich noch einmal zum Bootssteg, um die Unmengen von Fischen zu beobachten, die sich jetzt dort tummeln. Danach genehmige ich mir noch einen Drink, den ich mit vors Zimmer nehme. Hier ist es viel dunkler und so kann man den sternenübersäten Himmel mit dem zunehmenden, untergehenden Mond sehr schön sehen.

18.08. 2007

Heute treffe ich zum ersten Mal beim Laufen auf Leute, die wohl genauso früh aufgestanden sind wie ich. Ich gehe anschließend früh zum Frühstück und bin dort nur sehr kurz  Der Tauchgang ist ein guter Spot für Riffhaie, bei mittlerer Strömung müssen wir anschließend ein bisschen arbeiten, um auf Kurs zu bleiben. Dafür ist der Tauchgang vom Nachmittag absolut ruhig, wieder schwimmen wir einfach durch ein Aquarium. Gleich anschließend gehe ich noch auf einen Nachttauchgang, der wie immer etwas Besonderes ist, da man hier andere Tiere sieht als am Tage.

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19.08.2007

Heute Morgen ist es sehr windig. Nach dem Joggen und frühstücken bereite ich mich auf den Morgen-Dive vor. Es ist ein Wracktauchgang.

Monika

Der Tauchgang selbst ist  sehr schön, es gibt jede Menge kleines Zeug zusammen mit großen Fischen zu sehen.

Das Essen wird langsam eintönig und wiederholt sich. Die Qualität ist gleichbleibend gut, der Kellner gleichbleibend unfreundlich. Dafür sind die Köche sehr engagiert und freuen sich über ein Lob ihrer Gäste zu ihren Speisen, was sie auch wirklich verdient haben.

Insgesamt wirkt die Mentalität der Malediver eher unfreundlich auf mich, nicht so wie ich es in Thailand in den Nicht-Touri-Gebieten erlebt haben. Allerdings bin ich hier auf der Insel im absoluten Tourigebiet und so kann es sein, dass meine Wahrnehmung nicht für die Malediver an sich gilt.

20.08.2007

Am heutigen Tag mache ich die volle Routine: Frühstück, Tauchen, Mittagessen, Tauchen, Abendessen, Mondspaziergang. Inzwischen ist der Mond halb voll und das Wasser sieht wunderschön aus im Mondschein.

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Die Tauchsachen müssen bis morgen früh trocknen. Ich muß mit dem Hotel diskutieren, da ich nicht um 6:30 abgeholt werden will, wenn der Flieger um 10:40 geht. Nach einer halben Stunde habe ich erreicht, dass ich erst um 8:00 mit dem Boot fahren muß.

21. 08. 2007

Der Transfer, Check-In und der Flug klappen alle problemlos. Alle Tauchsachen waren über Nacht vollständig getrocknet. Wir starten zwar mit einer Stunde Verspätung und haben in der Luft einige Turbulenzen aber Anschlüsse und alles Weitere klappen sehr gut. In der Mittelreihe des Airbus 320-200 scheint noch etwas weniger Platz zu sein als am Rand, aber man bekommt den 9 Stunden Flug trotzdem problemlos hin.

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